AMÖBE – Flexible Grundrisse
Der Planungsbereich zwischen Alfieristraße , Franziskus – und K . Wolff – Straße wurde einer eingehenden städtebaulichen Analyse unterzogen. Als vorherrschende Gebäudetypologie treten hierbei freistehende Gebäude als Mehrfamilienwohnhäuser zu Tage. Von einigen Ausnahmen abgesehen handelt es sich hierbei um rechteckige oder quadratische bzw. punktförmige Volumen, die durch ihre versetzte Stellung eine gute Belüftungs – und Belichtungsqualität ermöglichen.
Im Umfeld des Bauareals finden sich somit immer wieder freie Blickachsen, die eine gute Aussicht auf die umliegende Bergwelt erlauben und zu jeder Tageszeit unterschiedliche Besonnungsstadien ermöglichen. Dieses Prinzip wird in unserem Bebauungsvorschlag übernommen und ist Grundlage aller weiteren Planungsentscheidungen, wie Orientierung und Belichtung der Wohnungen, Ausformung der Freiflächen usw. Durch die Entscheidung, das Bauvolumen auf 2 Gebäudeeinheiten aufzuteilen, verbleibt ein großer Freibereich, der sowohl für Privatgärten als auch für allgemeine Frei – und Spielflächen sinnvoll verwendet werden kann.
Die Stellung der beiden Baukörper von Südost nach Südwest und die leichte Drehung voneinander optimiert die Belichtungssituation, da mehr als die Hälfte der Wohnungen dreiseitig belichtet werden kann. Auch die Sonneneinstrahlung wird dadurch beinahe über den gesamten Tagesverlauf ermöglicht. Die vorgeschlagene Gebäudehöhe orientiert sich an den städtebaulichen Rahmenbedingungen.
Das Baugelände kann als eben bezeichnet werden, weist eine ganz leichte Neigung nach Südwesten auf und wird in unserem Projekt als eine Ebene betrachtet. Geländeaufschüttungen sind nicht notwendig, auch zu den umliegenden Freiflächen werden beinahe keine Kotenänderungen vorgenommen.

